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Fenstersanierung

Bei jeder Sanierung eines Altbaus spielt die Fenstersanierung eine sehr große und bedeutende Rolle. Im Rahmen einer sogenannten thermischen Sanierung mĂŒssen auch diese Schwachstellen, in Bezug auf den WĂ€rmeverlust eines GebĂ€udes, bedacht werden. Bei der Sanierung von Fenstern spielt aber nicht nur die Verglasung eine wichtige Rolle, sondern auch die Rahmen der Fenster sind ganz wichtig.

Kosten einer Fenstersanierung

Je nach Umfang der Fenstersanierung liegen die Kosten zwischen 100 Euro und 400 Euro pro Quadratmeter FensterflĂ€che. Wer sich allerdings fĂŒr diese Sanierung entscheidet, der kann auch entsprechende Fördermittel beantragen.

Die wichtigsten Förderprogramme, die es fĂŒr Bauherren im Bereich der Sanierung gibt, sind die Förderprogramme des Bundes, die von der Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau, auch KfW genannt, angeboten werden. Die KfW fördert in erster Linie Sanierungen und bestimmte einzelne Maßnahmen, die dazu beitragen, ein GebĂ€ude energieeffizient zu machen.

Keine Fenstersanierung ohne FassadendÀmmung

Ein ganz wichtiger Aspekt darf aber bei einer Fenstersanierung nicht vergessen werden. Wer seine Fenster saniert und ĂŒber keine ausreichend gedĂ€mmte Fassade verfĂŒgt, muss unbedingt dafĂŒr sorgen, dass dies ebenfalls geschieht. Der Grund dafĂŒr ist ganz einfach. Durch die neuen, dicht schließenden, Fenster kann die feuchte Raumluft nicht mehr nach draußen entweichen.

Sind in solch einem Fall die WĂ€nde schlecht isoliert und gedĂ€mmt, schlĂ€gt sich diese feuchte Luft im Bereich der AußenwĂ€nde nieder. Die Folge sind dann unweigerlich Schimmelbefall, der selbst bei hĂ€ufigem LĂŒften nicht gebannt werden kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Fenstersanierung ist die Lage der Fenster.

Fenster, die nach Norden liegen und sich damit auf der kalten Seite eines GebĂ€udes befinden, brauchen deutlich bessere DĂ€mmeigenschaften als dies bei Fenstern der Fall ist, die der Sonne in Richtung SĂŒden zugewandt sind. SĂŒdfenster brauchen in der Regel eine Verglasung mit einem hohen g-Wert. Dieser Wert bezeichnet bei einem Fenster stets den Gesamt-Energiedurchlass-Grad.

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Wer Fenster möchte, die nur wenig Sonneneinstrahlung zulassen, der nimmt ein Sonnenschutzglas mit einem niedrigen g-Wert. Alternativ kann aber auch mit einem extra angebrachten Sonnenschutz Abhilfe geschaffen werden. So kann jeder entscheiden, ob die Sonnenenergie in den Raum gelangen kann oder nicht. Vor allem im Winter ist dies sich ein entscheidender Vorteil, um die WÀrme der Sonne sinnvoll zu nutzen.