Kaminheizung
Eine Kaminheizung kann in keinster Weise mit einer normalen Heizung verglichen werden und neben allen romantischen Aspekten und der Art der Wahrnehmung von Holzfeuer, ist auch die entstehende Wärme mit nichts anderem vergleichbar.
Verschiedene Arten der Kaminheizung
Grundlegend werden bei der Kaminheizung drei Varianten voneinander unterschieden. Es gibt den offenen Kamin, den Heizkamin und den Speicherkamin.
Jede dieser Variante erfüllt unterschiedliche Anforderungen und jede Variante hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Für eine besondere Atmosphäre in jedem Raum sorgt auf jeden Fall immer der offene Kamin. Doch wenn mehr Wert auf die gelieferte Wärme gelegt wird, müssen beim offenen Kamin deutliche Abstriche gemacht werden. Die heißen Heizgase, die im Innern des Brennraums entstehen, können bei einem offenen Kamin nur begrenzt genutzt werden. Nur die direkte Strahlungswärme bewirkt hier einen Heizeffekt und nur diese Wärme wird an den Raum weitergegeben.
Deutlich effizienter ist hier schon der Heizkamin. Dieser ist ideal, wenn für eine kleinere Fläche eine hohe Heizleistung benötigt wird. Der Heizkamin ist meistens mit einer Glaskeramikscheibe versehen und saugt damit auch deutlich weniger Sauerstoff aus dem Raum, als ein offener Kamin. Dies bewirkt auch, dass die Leistung eines Heizkamins deutlich verbessert wird. Dennoch ist auch bei dieser Art des Heizens der Nachteil, dass auch hier sehr viel Energie mit den Heizgasen ungenutzt in den Kamin geblasen und nicht an den Raum abgegeben wird. Sollen aber nur einzelne Räume damit beheizt werden, so ist der Heizkamin eine sehr gute Alternative und mit viel Romantik verbunden.
Am effektivsten ist aber auf jeden Fall der Speicherkamin. An diesem Kamin werden sogenannte Nachheizflächen angebracht, die schnell viel Wärme aufnehmen können. Diese Wärme wird dann als abstrahlende Energie wieder an den Raum abgegeben. Von der Funktionsweise ist daher der Speicherkamin mit einem Kachelofen vergleichbar.

















