Türen schleifen und lackieren

Besonders ist Altbauten sind die großen und teils hohen Holztüren oft sehr abgenutzt. Um sie nicht gegen neue, optisch nicht so gut passende austauschen zu müssen, besteht die Möglichkeit, sie durch Abschleifen und Lackieren wieder aufzuwerten.

Hierzu werden einige spezielle Werkzeuge benötigt. Zunächst sollte ein Bandschleifgerät sowie geeignetes Schleifpapier besorgt werden. Die Körnungen sollten bei 40 anfangen und sich stufenweise bis Körnung 240 steigern. So erreicht man ein immer feineres Holzbild. Besteht die Tür aus Echtholz, kann sie etwas stärker bearbeitet werden.

Bei furnierten Türen sollte möglichst wenig geschliffen werden, da das Furnier sonst komplett beschädigt werden könnte. Falls die Tür mit einem Lack versiegelt wurde, muss damit gerechnet werden, dass sich das Schleifpapier bei den ersten Schleifversuchen zusetzt. Dem kann mit einer so genannte Abbeize entgegen gewirkt werden.

Diese ist in den gängigen Baumärkten erhältlich und wird zunächst einfach mit einem Pinsel auf dem Lack aufgetragen, wodurch sich die Farbe nach einiger Einwirkzeit mit einem Spachtel ablösen lässt. Wichtig ist bei der Bearbeitung der Tür, dass immer auf geeignete Schutzkleidung geachtet wird. Eine Schutzbrille schützt vor Splittern oder Staub, Handschuhe verhindern Verletzungen.

Türen schleifen und lackieren

Abschleifen von Türen

Zur Bearbeitung muss die Tür erst aus den Angeln gehoben und auf zwei Sägeböcken sicher abgelegt werden. Der Untergrund sollte mit einer staubdichten Folie abgedeckt sein, im Idealfall werden die Schleif- und Beizarbeiten im Außenbereich vorgenommen. Für gerade, ebene Holzflächen wird das Schleifpapier auf dem Bandschleifer befestigt und das Gerät wird eingeschaltet. Es darf nicht auf dem Holz liegend eingeschaltet werden, da sich sonst tiefe Kerben bilden könnten.

Das Schleifen geschieht ausschließlich in Richtung der Holzmaserung, niemals dagegen. So kommt die Maserung richtig zur Geltung, Splitterbildung wird vermieden. Ist die Tür zusätzlich mit Holz verziert, sollte an diesen heiklen Stellen mit Hand geschliffen werden. Nach Beendigung des Schleifens auf beiden Seiten der Tür mit dem feinkörnigsten Schleifpapier muss das Holz gründlich von Schleifstaub befreit werden. Mit einem Besen oder, im besten Fall, mit einem Druckluftschlauch, kann jedes Staubkörnchen entfernt werden.



Das Lackieren der Tür sollte mit geeigneten Lacken vorgenommen werden. Diese sind ebenfalls in den gängigen Baumärkten erhältlich. Sie sollten auf ebenen, großen Flächen mit einer kleinen Rolle aufgebracht werden, damit der Lack möglichst dünn aufgetragen wird. In den Ecken und bei Holzverzierungen kann mit einem Pinsel gearbeitet werden, jedoch sollte dieser von hoher Qualität sein, damit er im Lack keine Haare verliert.

Auch darf der Lack immer nur in dünnen Schichten auf dem Holz aufgebracht werden, da sich sonst Farbnasen bilden können, die das Gesamtbild verschlechtern. Der Lack muss, je nach Art, über mindestens 24 Stunden trocknen, bevor die Tür auch von der anderen Seite lackiert werden kann. Sind mehrere Lackschichten gewünscht, so sollte der Holzlack auch hier einige Zeit trocknen, bevor die nächste Schicht aufgebracht werden kann.

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