Tapezieren von Wänden

Bei jeder Renovierung steht das Tapezieren im Vordergrund. Es ist die einfachste, preisgünstigste und dennoch abwechslungsreichste Methode, einen Raum kurzfristig zu verändern. Je nach Geschmack und Stil sind Tapeten nahezu in jeder Farbe und mit jedem Muster erhältlich.

Zunächst ist es wichtig, sich genau über die eigenen Vorstellungen im Klaren zu sein. Die verschiedenen Möbelhäuser, Baumärkte und Fachhändler verfügen über ein breites Sortiment an Tapeten. Nun muss als erstes der genaue Bedarf festgestellt werden. Die Fläche der zu tapezierenden Wand sollte mit einigen Zugaben ermittelt werden.

Nicht vergessen werden sollte hierbei, dass auch Aussparungen für Fensterflüchte und Türen beachtet werden müssen. Hier gilt, dass lieber eine Rolle Tapete mehr gekauft wird, damit eventueller Mehrbedarf abgedeckt ist.

Tapezieren

Richtig tapezieren

Sind alle Materialien wie Tapete, Kleister, Eimer, Tapetenbürste sowie der Tapeziertisch und Putzlappen vorhanden, kann mit dem Entfernen der alten Tapete begonnen werden. Vliestapeten lassen sich einfach und schnell durch Abziehen entfernen. Der verbleibende Rest auf der Wand kann als Unterlage für die neue Tapete verwendet werden. Bei dünnen Tapeten wie Raufaser muss diese meist mit einer Seifenlauge behandelt und im Anschluss mit einem Spachtel von der Wand gekratzt werden.

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Nach dem Entfernen der alten Tapete werden Unebenheiten mit Spachtelmasse behoben, um ein exaktes Aufbringen der neuen Tapete zu ermöglichen. Ist die Spachtelmasse getrocknet, kann die neue Tapete zugeschnitten werden. Besonders bei alten Gemäuern sollte die Länge jeder Bahn neu gemessen werden, um zu viel Verschnitt oder Fehlbahnen zu vermeiden. Je geschnittener Bahn sollte eine Zugabe von einigen Zentimetern erfolgen, damit die Tapete optimal nach oben oder unten ausgerichtet werden kann.



Die Tapete wird dann mit ausreichend Kleister eingekleistert. Besonders die Ecken und Ränder sollten gut bedeckt werden. Die Tapete kann Platz sparend zusammengelegt werden, um immer mehrere Bahnen auf einmal einkleistern zu können. Nachdem der Kleister einige Minuten eingezogen ist, wird die Tapete oben an der Decke angelegt und langsam nach unten an der Wand festgestrichen.

Dies geschieht mit Hilfe der Tapetenbürste, durch welche Luftblasen und Unebenheiten mit langsamen, langen Streichbewegungen an den Rand der Bahn gestrichen werden können. Sind alle Tapetenbahnen im Raum an der Wand angebracht, können nach dem Trocken oben und unten die Überstände mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden.

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