Schädlingsbekämpfung im Holz

Bei der Verarbeitung eines Hauses werden verschiedene Baumaterialien verwendet, so zum Beispiel auch Holz. Sie findet Anwendung bei der Dachkonstruktion oder auch bei Fachwerkhäusern. Holzschädlinge können diesem Baustoff und dem Haus schaden. Darunter zählen vor allem der Nagekäfer, allgemein auch Holzwurm genannt, und der weit verbreitete Hausbock.

Zu erkennen sind beide an den Fluglöchern, die sie beim Eindringen in das Holz hinterlassen. Der Holzwurm verursacht ein 1 bis 4 mm großes Loch, während das Flugloch des Hausbocks 6 bis 10 mm misst. Ebenso sind lediglich die Larven beider Parasiten schädlich und zerstörerisch. Bei einer Lebensdauer von 3 bis 10 Jahren ist schon der einmalige Befall verheerend.

Bekämpfungsmethoden bei Befall

Zur Bekämpfung tierischer Holzschädlinge gibt es verschiedene Methoden, die angewendet werden können. Die Begasung zum Beispiel wird mit Stickstoff oder Kohlendioxid durchgeführt. Das führt dazu, dass die Eier und Larven ersticken. Es bedarf b ei dieser Handhabung 4 bis 6 Wochen. Bei einer großen Anzahl von Schädlingen ist die Anwendung einer chemischen Behandlung vorzuschlagen.

Hierbei wird eine Lösung direkt auf das Holz aufgetragen, der die Larven und Eier abtötet. Die Wirkung ist anhaltend, wodurch das Holz vor einem weiteren Befall geschützt wird. Allerdings kann die Chemie auch gesundheitsschädlich für Mensch und Haustier sein, deshalb ist eine ausreichende Belüftung notwendig. Handelt es sich hierbei um tragende Wände oder sogar um Dachbalken ist es hilfreich einen Fachmann zu Rate zu ziehen, da beim Auftragen der Lösung eine Veränderung des Holzes auftreten kann.

Eine weitere Methode ist das Heißluftverfahren, welches als das wohl sanfteste Vorgehen bezeichnet wird. Bei der thermischen Behandlung wird das Holz für eine längere Zeit auf 55 Grad Celsius erhitzt, so gerinnt das Eiweiß in den Körpern der Larven und Eiern und die Schädlinge verenden.