Bauschäden beseitigen

Baumängel oder Bauschäden entstehen schon oft vor der Fertigstellung des Bauwerkes, in der Planung oder beim Einsatz von minderwertigen Baustoffen und führen zur Wertminderung des Objektes oder im schlimmsten Fall auch zur Unbewohnbarkeit. Mieter oder Bauherren können dies meist nicht verhindern und auch häufig nicht gleich erkennen. Bei der planenden oder der ausführenden Partei kann es schon vorab zu Fehlentscheidungen kommen.

Die zahlreichsten Schäden in diesem Bereich entstehen durch Feuchtigkeit, die in vielen Teilen des Hauses lauern und durch Schimmelbildung erkennbar sind. Ist die Dämmung zum Beispiel nicht fachgerecht vorgenommen worden, kann kalte Luft einströmen bzw. warme Luft ausströmen. Dies führt nur allzu oft zu Schimmelbildung.

Kostspielige Maßnahmen zur Beseitigung

Zu den Baumängeln gehören aber auch Schall- oder Wärmemängel, die sich durch die Minderqualität der Dämmung an Außenwänden erklären lassen. Es gibt jedoch auch Vergehen, die sich unbedingt mit einem Erscheinungsbild äußern. Die versteckten Schäden lassen sich nur mittels Messungen und prüfen und feststellen.

Erst danach kann man das volle Ausmaß ermitteln. Es kommt dabei zu sehr kostspieligen Gegenmaßnahmen, die mit einem hohen Aufwand verbunden sind. Bis ein Baumangel erkannt wird vergeht meist einige Zeit. Nach Abnahme der Bauleistung beträgt die gesetzliche Frist einer Anfechtung 5 Jahre. Um dies möglichst zu verhindern, sollte ein Bausachverständiger beauftragt werden, der die Beweissicherung unter Einhaltung der vorgegebenen Richtlinien prüft und ein Gutachten über das Objekt erstellt.

Sollte es zu einem Streitfall kommen, kann dies sehr hilfreich sein. Vorbeugen ist bei Bauschäden schwieriger, da der Laie oft nicht weiß, wann mangelhaft gehandelt wurde. Der Bausachverständige handelt im Interesse des Bauherren und kann, als Fachmann, dem Bauherrn unmittelbar Lösungsvorschläge zur Behebung unterbreiten. Rechte können so dem Architekten, der Baufirma und den einzelnen Fachfirmen gegenüber vertreten werden. Das Risiko lässt sich somit beträchtlich eingrenzen.