Putz zum Streichen

Putz wird schon lange verwendet, um Decken und Wänden den richtigen Anstrich zu verpassen. Aber heute kommt unter den Putz in den meisten Fällen eine Tapete. Oft wird dafür Raufaser verwendet. Die Tapete sorgt dafür, dass der Untergrund eben ist und kleine Unebenheiten verschwinden. Dadurch ergibt sich beim Streichen mit Putz eine schöne gleichmäßige Oberfläche.

Der Arbeitsaufwand mit der Tapete ist zwar etwas höher, aber das Ergebnis wird dafür begeistern. Der Verbrauch richtet sich dabei nach dem Untergrund. Im Normalfall kann von einer Fläche von 6 bis 8 Quadratmetern ausgegangen werden, jedenfalls dann, wenn die Fläche glatt ist und nur einmal gestrichen werden muss.

Bei einem gut deckenden Putzanstrich sollte zweimal gestrichen werden, deshalb verdoppelt sich auch die benötigte Menge. Ähnlich verhält sich der Verbrauch bei stark strukturierten Flächen. Je strukturierter die Fläche ist, desto mehr Putz wird für den Anstrich benötigt.

Baustoffe Putz

Der erste Anstrich

Wer sein Haus das erste Mal außen oder innen verputzen möchte, sollte den Putz nicht zu dick auftragen, besser ist es auf jeden Fall mehrere dünne Schichten aufzutragen. Es sollte so oft mit dem Putz überstrichen werden, bis der Untergrund nicht mehr durchschimmert. Wenn neuer Putz aufgetragen werden soll, sollte der Untergrund vor dem Streichen noch speziell behandelt werden.

Der Untergrund muss auf jeden Fall trocken und sauber sein. Dann kann auf dem Untergrund zusätzlich noch ein Tiefengrund aufgetragen werden, damit der Putz besser hält. Wichtig für ein gutes Ergebnis ist auf jeden Fall, dass der Untergrund gut vorbereitet ist, dazu zählt auch, dass Risse in der Wand verschlossen werden.



Dafür bietet der Handel eine spezielle Dichtmasse an, die man nach dem Verputzen nicht mehr sieht. Um sich die Arbeit nicht allzu schwer zu machen, sollten Türen und Fenster vor dem Verputzen gut abgedeckt werden, am idealsten mit einer Folie, die dann vorsichtig entfernt werden kann.