Parkett Fußboden

Parkett ist, im Gegensatz zu Laminat, aus Echtholz gefertigt. Die verschiedenen Arten von Parkett, wie Massivparkett, Fertigparkett oder Bambusparkett verlangen nach unterschiedlichen Pflegearten und werden auch meist etwas anders verlegt.

Parkett kann sowohl verklebt als auch schwimmend verlegt werden. Bei der schwimmenden Variante ist es wichtig, dass der Boden gerade und ohne grobe Unebenheiten ist, allerdings sind kleinere Dellen oder Löcher durch die Trittschalldämmung ausgleichbar. Die Parkettstücke werden hier nur untereinander verleimt, liegen aber ansonsten frei auf dem Boden und der Trittschalldämmung auf.

Die Verlegung von schwimmenden Parkett stellt hohe Anforderungen an den Bodenbelag, da die Fugen zwischen den Brettern sich bei jeder Be- und Entlastung dehnen und wieder zusammen ziehen. Hierdurch werden sie schneller rissig als bei fest verklebtem Parkett, was eine baldigere Erneuerung verlangt.

Parkett

Parkett verlegen

Bei der fest verklebten Verlegung hat der Boden eine extrem lange Lebensdauer. Der Untergrund muss absolut frei von Unebenheiten, Rissen oder gar Löchern sein. Zudem ist die Verlegung nur bei absolut ebenem Bodengrund möglich. Der Parkettkleber beinhaltet zumeist Stoffe, die für Allergiker ungeeignet sind, weshalb eine Verklebung des Parketts nicht überall möglich ist. Die Verklebung dauert etwas länger als die Verlegung ohne Kleber, zudem muss der spezielle Parkettklebstoff mindestens 24 Stunden trocknen.

Nach dem Verlegen bzw. nach der Trocknung kann mit dem Schleifen, Versiegeln und Ölen begonnen werden. Das Schleifen wird meist vor dem Versiegeln vorgenommen. Hierzu wird der Boden leicht befeuchtet, und die sich dadurch aufrichtenden Holzpartikelchen werden abgeschliffen. Die Versiegelung oder Ölung danach ist unabdingbar, damit eine leichte Reinigung sowie eine lange Lebensdauer gewährleistet werden können. Beim Versiegeln wird Lack verwendet, welcher in mehreren Schichten aufgetragen wird und einen Schutzfilm auf dem Parkett bildet.



Das Ölen härtet die oberste Schicht des Holzes aus. Das zu verwendende Öl sollte möglichst hochwertig und frei von Lösungsmitteln sein. Es wird mittels einer Bürste großzügig aufgetragen und muss nach kurzer Einwirkzeit mit einem Gummiwischer abgezogen werden. Wird dies nicht getan, entstehen dunkle Flecken im Holz. Anschließend wird das Öl langsam und intensiv mit Lappen und kreisenden Bewegungen eingearbeitet. Nach einer Einwirkzeit von etwa 24 Stunden wird der Parkettboden poliert, was heutzutage mit Poliermaschinen vorgenommen werden kann. Diese Maschinen werden häufig von Baumärkten oder Fachhändlern verliehen.

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