Installation Zisterne

Trinkwaßer gehört zu unserem Leben dazu. Täglich brauchen wir pro Person 150 Liter. Allerdings werden davon nur rund 3 Liter wirklich als Trinkwaßer verwendet. Was liegt also näher, als mit einer Zisterne für Regenwaßer gleichzeitig etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu tun.

Der Handel bietet schon fertige Zisternen an, aber die sind relativ teuer. Wer über ein wenig handwerkliches Geschick verfügt und sich vor der schweren Arbeit nicht scheut, kann sich eine Zisterne auch selber bauen.

Eine Zisterne selber bauen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Zisterne zu bauen. Auf eine sehr günstige Variante soll hier etwas näher eingegangen werden. Als Erstes muß natürlich die Grube ausgehoben werden. Wie tief die Grube für die Zisterne werden soll, muß jeder für sich selber entscheiden. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, die Zisterne etwas großzügiger zu planen.

Auf den Boden wird dann eine dicke Platte aus Beton gegoßen. Randsteine aus Beton gibt es in jedem Baumarkt zu kaufen. Die können dann kreisförmig auf die Bodenplatte gemauert werden. Ein Durchmeßer von rund 1,20 Meter und einer Höhe von 2,00 Metern sollte ausreichend sein. Die Innenwände werden mit handelsüblichem Dichtschlamm versiegelt, damit kein Waßer nach außen dringen kann.



Idealerweise wird der Außenraum mit dem Aushub wieder aufgefüllt. Im oberen Bereich der Mauerung sollen mehrere Außparungen eingearbeitet werden. Wenigstens eine Einsparung wird für den Zulauf benötigt und eine für den Saugschlauch. Sogar der Deckel für die Zisterne kann in Eigenarbeit entstehen. Ein rund 10 Zentimeter tiefes Loch in der Größe des geplanten Deckels wird mit Beton ausgefüllt.

Falls ein Einstiegsloch geplant ist, wird eine große Schüßel oder eine Wanne in diesen Bereich gestellt. In den Zulauf sollte eine Filteranlage installiert werden, die leicht zu erreichen und zu reinigen ist. Die Waßerentnahme ist ganz einfach, wenn der Saugschlauch über eine Pumpe geführt wird.