Heizkörper streichen

Heizkörper müssen nicht so oft gestrichen werden. Doch mit den Jahren verliert der Heizkörper an Glanz, bekommt Verfärbungen oder die Farbe bröckelt gar langsam und allmählich ab. Mit einem neu gestrichenen Heizkörper bekommt der Raum gleich eine neue Wirkung und so manch alter Heizkörper wirkt dann wieder dekorativ. Da der Heizkörper hohen Temperaturen ausgesetzt ist, benötigt er einen speziellen hitzebeständigen Lack.

Diesen speziellen Heizkörperlack gibt es nicht mehr nur noch in weiß oder beige Tönen. Heizkörperlacke werden in trendigen Farbtönen angeboten. Bevor die Arbeit aber beginnen kann, sind auch hier einige Vorbereitungen notwendig. Zu aller erst sollten lose Farbanstriche und rostige Stellen mit Hilfe von einer Stahlbürste oder Schleifpapier entfernt werden.

Anschließend sollte der Heizkörper gründlich gereinigt werden. Staub, Schmutz und Fett bekommt man am besten mit Seifenwasser oder Verdünner vom Heizkörper ab. Anschließend raut man den Heizkörper komplett mit Schleifpapier der 120er oder 180er Körnung an und entstaubt ihn nochmals. Die Oberfläche sollte vor dem Streichen völlig staub- und fettfrei sein.

Heizkörper streichen

Heizkörper lackieren

Nun kann der Heizkörper mit einer Grundierung vorbehandelt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Grundierung einen Rostschutz hat. Nachdem die Grundierung getrocknet ist, wird der Heizkörper wieder mit Schleifpapier der Körnung 220 oder 280 leicht angeraut und im Anschluss entstaubt.

Um den Heizkörperlack auf zu tragen, kann man einen Heizkörperpinsel und eine Farbrolle benutzen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass man auch wirklich jede Stelle mit Lack bedecken kann und der Pinsel in jede Rille passt.



Es gibt auch Heizkörperlackspray, welches eine leichtere Verarbeitung darstellt. Heizkörper sollten immer mit zwei Anstrichen versehen werden und niemals in warmen Zustand gestrichen werden. Erst nach vollständigem Trocknen kann der Heizkörper wieder in Betrieb genommen werden.