Heizkörper austauschen

Nach etlichen Jahren weisen viele Heizkörper erhebliche Verschleiß- und Gebrauchsspuren auf. Kalk und Schmutzablagerungen im Innenbereich reduzieren erheblich die Heizleistung und treiben so auch noch die Heizkosten in die Höhe. Beim Kauf neuer Heizkörper ist darauf zu achten, dass der neue Heizkörper die richtigen Maße hat und auch zum Heizsystem passt. In den meisten Fällen gibt es Nachfolgemodelle, die sich hervorragend installieren lassen.

Auf Ersatzprodukte sollte man nur dann zurückgreifen, wenn die bisherige Marke nicht mehr erhältlich ist. Meist ist hierbei das Installieren von Verbindungsstücken notwendig, damit die Anschlüsse zusammen passen. Um den alten Heizkörper entfernen zu können, ist es notwendig, die Wasserzufuhr zu unterbrechen. Der Heizkörper wird nun entleert.

Damit Rückstände, die bei der Entleerung nicht raus gelassen wurden, nicht auf den Boden fließen, ist ein Auffangbehälter notwendig, wenn Vor- und Rücklauf ab montiert werden. Mit einer Wasserpumpenzange lassen sich die Schraubgewinde leicht öffnen. Der alte Heizkörper kann anschließend von der Wandhalterung montiert werden.

Neuen Heizkörper anbringen

Die alte Wandhalterung kann in vielen Fällen wieder benutzt werden, um den neuen Heizkörper zu montieren. Sollte das nicht der Fall sein, ist als erstes die neue Wandhalterung zu montieren. Dort wird dann der Heizkörper mit der Wand befestigt. Der Vor- und Rücklauf wird im Anschluss angeschlossen.

Um eine Überbrückung zu den Zugangsventilen herzustellen, damit nicht passende Anschlüsse zusammengesetzt werden können, sind Zwischenstücke zu montieren. Um die richtigen Verbindungsstücke zu nutzen, lässt man sich am besten direkt im Fachhandel oder Baumarkt beraten, besonders wenn es sich um verschiedene Hersteller handelt.



Nach der Montage kann der Heizkörper wieder mit Wasser befüllt werden. Dabei ist auf die Dichtigkeit der Anschlüsse zu achten. Eventuell müssen die Verschraubungen nachgezogen werden. Nach dem Befüllen wird der neue Heizkörper entlüftet. In den ersten Tagen sollte man den Wasserstand regelmäßig kontrollieren und eventuell nochmals eine Entlüftung vornehmen.