Beton anmischen

Jeder, der auf einer Baustelle selbst mit Hand anlegt, der muss auf jeden Fall die drei wichtigsten Mischungen für Beton kennen.

Die wichtigsten Betonmischungen
Beton, der mit Stahlteilen verbunden wird, wie dies beispielsweise die Fensterstürze oder Türstürze sind, der braucht B25. B15 wird verwendet für alle Fundamente, für Wege, für Mauern und Böden. Hat man weniger belastete Fundamente so reicht auch B10 voll und ganz aus. Für den Heimwerker und die Arbeiten die dieser im Normalfall ausführt, reicht aber mit Sicherheit die Kenntnis über B15 voll und ganz aus.

Beton richtig anmischen

Auf jeder privaten Baustelle wird nach einer alten Faustregel gearbeitet. Für einen Sack Zement mit 20 l werden etwa 80 l Kies benötigt und im Durchschnitt etwa 10 l Wasser. Braucht man nur kleinere Menge an Beton, so kann diese Menge auch mit der Hand oder einem Quirl angerührt werden.

Beton anmischen

Dazu werden Zement und Kies zunächst gut miteinander vermischt und erst dann wird nach und nach das nötige Wasser dazugeben. Auch bei größeren Mengen, die mit Hilfe einer elektrischen Mischmaschine hergestellt wird, ist das Verfahren gleich. Zunächst werden auch hier Zement und Kies vermischt und erst dann Wasser zugeführt.

Die Stoffe Kies und Zement sollten so lange verrührt werden, bis eine einheitliche graue Färbung sichtbar ist. Erst dann sollte schrittweise das Wasser zugegeben werden, bis die gewünschte Konsistenz des Betons erreicht ist.



Qualität des Betons

Wesentlich für die Qualität des ausgehärteten Betons verantwortlich, ist die Ausgewogenheit zwischen Zement und Wasser. Nur ein Teil des Wassers, dass beim Mischen zugegeben wird, verbindet sich letzlich auch mit dem Zement in chemischer Hinsicht.

Der Rest des Wasser verdunstet während des Aushärtungsprozesses. Man erkennt dies, an der Wasserbildung auf der betonierten Fläche. Während der Beton aushärtet und Wasser verdunstet, sinken gleichzeitig die schweren Bestandteile nach unten.